Universität Bonn

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Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wurde 1818 gegründet. Sie ist eine Volluniversität, die dem Land Nordrhein-Westfalen gehört, und hat heute etwa 30.000 Studenten in 7 Fakultäten. Die größte Fakultät ist die Philosophische Fakultät. An ihr ist TEACH angesiedelt.

Bonn wurde vor mehr als 2000 Jahren als römisches Feldlager eingerichtet. In der Frühen Neuzeit wurde es Residenzstadt des kurfürstlichen Erzbischofs von Köln. Ab 1815 gehörte es zu Preußen und wurde in dieser Zeit als Universitätsstadt weithin berühmt. 1949 wurde Bonn provisorische Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Nach Deutschlands Wiedervereinigung 1990 ist Bonn noch als Bundesstadt Sitz zahlreicher Regierungseinrichtungen. In Bonn wurde Ludwig van Beethoven geboren, Karl Marx und Heinrich Heine studierten hier, Joseph Ratzinger (als Papst Benedikt XVI.) war hier Professor, der Komponist Robert Schumann lebte hier ebenso wie Ernst Moritz Arndt. Bonn ist Sitz einer Regionalvertretung der Europäischen Union und des Regionalen Informationszentrums der Vereinten Nationen für Westeuropa.

Bonn besitzt eine lange Tradition der Asienwissenschaften. Schon im Gründungsjahr der Universität wurde August Wilhelm Schlegel zum ersten deutschen Professor für Indologie ernannt. Der Arzt und Japanforscher Philipp Franz von Siebold führte hier seine botanischen Studien fort und bereitete seine epochemachenden Veröffentlichungen über Japan vor. Ferdinand von Richthofen wurde hier 1875 Professor für Geographie und veröffentlichte seine Studien über China, in denen er den Begriff der Seidenstraße prägte. Seit 1959 bestand an der Universität das ursprünglich 1887 in Berlin gegründete Seminar für Orientalische Sprachen, das zwischen 2006 und 2012 eine Abteilung des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften war. 2013 wurden die Bereiche für Japanische und Koreanische Sprache der Abteilung für Japanologie und Koreanistik eingegliedert. Diese Abteilung ist der Träger von TEACH.